Woche 13: Erst-Trimester-Screening oder (Nach-Untersuchungs-Bluterguss)

Unfassbar wie die Zeit vergeht. Wir sind in Woche 13 *fingerschnipp* schon ist das erste Trimester vorbei. Die werdende Mama, das Gummibärchen und ich hatten heute den Termin für das Erst-Trimester-Screening. Es war also der Tag, an dem das Gummibärchen auf „Herz und Nieren“ untersucht wurde. Da der Termin erst um 9:30 Uhr angesetzt war, haben wir heute morgen mal ganz chillig ausgeschlafen. Gefasst auf eine endlos lange Zeit im Wartezimmer von Frau Doktor, machten wir uns rechtzeitig auf den Weg und waren 15 Minuten vor der Zeit in der Praxis.
Die werdende Mama war total aufgeregt und schon seit gestern mega hibbelig vor dem Termin heute.

Gähnende Leere bei Frau Doktor

So stell ich mir einen Termin bei Frau Doktor vor. Lediglich eine Patientin im Wartezimmer und eine Wartezeit von „NUR“ 30 Minuten. Dickes Lob!
Nach der obligatorischen Bitte um Urin, Gewicht und Blutdruck messen waren wir dann auch schon an der Reihe. Frau Doktor hat sich am Anfang noch mal viel Zeit genommen um die heutige Untersuchung im Detail zu beschreiben. Wir haben uns für ein erweitertes Erst-Trimester-Screening ohne Harmony-Test entschieden. Eigentlich wollten wir gar keine „erweiterte“ Untersuchung machen, weil wir, die Erzeuger, keine Risikogruppe darstellen. Nachdem aber die Gewissheit über ein „gesundes Gummibärchen“ tragender war, haben wir uns für die erweiterte Untersuchung entschieden.  Wer mehr über die Untersuchung an sich wissen möchte, kann es hier nachlesen.

Das Gummibärchen hat Spaß!

Frau Doktor hat die Untersuchung heute schon als Bauchdecken-Sonographie durchgeführt und somit war auch für mich als Mann die Situation entspannter. Das Gefühl in die Intimsphäre der werdenden Mutter einzutreten, wenn eine Vaginal-Sonographie durchgeführt wird, ist schon etwas beklemmend, auch wenn es wahrscheinlich gar nicht so sein mag.
Nachdem das Gel auf die Bauchdecke aufgetragen wurde und der Ultraschallkopf aufgesetzt wurde, gab es gleich folgendes Bild zu bestaunen.

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Das Gummibärchen, ganz entspannt und ruhig vor sich hin schlummernd. Ab und an bewegte sich mal ein Ärmchen und ein Füßchen, aber es war sehr ruhig. Frau Doktor meinte dann, dass es ein schönes, entspanntes Gummibärchen ist und sie jetzt mit den Untersuchungen anfängt. Das war wohl das Stichwort für das Gummibärchen, denn von da an ging es ab im Bauch der werdenden Mama, auf, ab, hin, her, im Kreis, links, rechts. Unfassbar, wie agil so eine 60 Gramm Kiwi doch sein kann. Es dauerte also viel länger als ursprünglich gedacht für die Untersuchung. Wir, die werdenden Eltern, hatten aber dafür viel mehr Zeit um unseren zukünftigen Nachwuchs betrachten zu können. Die Nackenfalte war genau so wie sie sein muss, das Gehirn teilt sich schön in seine zwei Hälften, die Nase, der Kopf und die Beine entwickeln sich prächtig. Das Gummibärchen hatte nach der ganzen Hüpferei im Bauch der werdenden Mama augenscheinlich Durst und so durften wir dem Trink-Spektakel beiwohnen. Mund auf,  Fruchtwasser rein, schlucken und das ganze per Ultraschall im Magen begutachten. Das funktioniert also auch schon 🙂

Nachdem Frau Doktor sich sehr löblich über den aktuellen Zustand und die Entwicklung des Gummibärchens ausgesprochen hat, kamen der werdenden Mama kleine Freudentränchen in die Augen. Ich habe über beide Ohren gegrinst…..und es ist noch nicht weg 🙂

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Ohnmacht und Blut (naja fast)

Zum erweiterten Erst-Semester-Screening gehört auch die Abgabe von Blut für die Chromosomen Untersuchung im Blut der Mutter. Diese Abnahme wurde nach dem Ultraschall in einem anderen Zimmer, von der „AZUBINE“ durchgeführt.  An und für sich spricht da ja auch nichts dagegen….nicht, wenn sie nicht daneben sticht und dann selber fast in Ohnmacht fällt  😆  😆 Hat die Azubine allen Ernstes daneben gestochen und dann fluchtartig den Raum verlassen….weil sie nicht zweimal sticht, wenn es mal daneben geht. Sehr konsequent würde ich sagen. Der Bluterguss ist aber sicher. Die Austauschstecherin machte ihren Job dann aber perfekt und die zwei Röhrchen waren gleich abgefüllt. Die werdende Mama musste sich dann jeweils ein Pflaster links und rechts geben lassen, wie ein Blutspende-Junkie  😆

Zweites Trimester………wir kommen 🙂

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2 comments on “Woche 13: Erst-Trimester-Screening oder (Nach-Untersuchungs-Bluterguss)

  1. Leider sind die Babyflohmärkte immer so früh, da die jungen Mütter die hier verkaufen eben früh aufstehen müssen und zum Mittagsschlaf des Kindes wieder zurück sein müssen, Aber wenn ihr es mal auf einem normalen Flohmarkt versucht, werdet hr feststellen, dass auch dort viele Kinder- und Babysachen verkauft werden. Auch Kinderwägen und Kindersitze sind dort leichter zu finden, da diort oft die Grosseltern rumsitzen um „Altlasten“ loszuwerden, oder ganz einfach ihre Kinder entlastend für diese tätig werden. Wir haben dort schon viele von Euch gesuchten Dingen gesehen.
    Ich lese immer mit viel Freude und Amüsement Deine Berichte liebe Grüße

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