Die „Hebamme danach“ war zu Besuch :)

Hallo zusammen, heute schreibt euch wieder die werdende Mama.

Mein Bauch konnte nach der letzten Routineuntersuchung bei der Frauenärztin in aller Ruhe vor sich hinwachsen. Na gut, die ein oder andere Kollegin und Freundin musste schon mal über das wachsende Wunder streicheln. Bei der Kugel, die ich mittlerweile habe, nicht zu verdenken 😉

Babybauch_Woche21
Der werdenden Papa hat zum Glück schon weit bevor Frau Doktor bestätigte, das Little L wirklich in meinem Bauch wächst, darauf gedrängt, dass ich mir eine Hebamme zur Nachsorge nach der Geburt suche. Dass Hebammen viel zu tun haben und man  sich frühzeitig darum kümmern muss, war mir schon bewusst. Aber dass ich 7 Monate vor dem Entbindungstermin schon Probleme bekommen sollte, eine zu finden, hat mich zeitweilig überfordert.

Dank eines Tipps (einer ausgebuchten Hebamme) haben wir aber dann doch Glück gehabt. Am Samstag hat uns dann die Empfehlung auch zu Hause besucht. Am Telefon klang sie bereits sehr sympathisch, fürsorglich, interessiert, erfahren und geduldig. Deswegen waren wir umso aufgeregter, ob sich unser Eindruck beim ersten Treffen bestätigt. Schließlich sollte man sich schon sehr sympathisch sein, wenn es um das frisch geschlüpfte Baby und die eigenen körperlichen Beschwerden geht. Etwas nervös sind wir, Kind1, der werdende Papa und ich, dann auch zeitiger als für einen Samstag üblich aufgestanden. Das Frühstück war mehr oder weniger schon am verdauen und jeder war auch schon im Bad, als die Hebamme um 9:40 Uhr an der Tür klingelte.
Wie vom Telefonieren schon vermutet, hat es auf den ersten Blick gepasst. Auch wenn meine Vorstellung von ihrem Äußeren nicht ganz zutraf, hat sich der positive Eindruck bestätigt. Wir sind auch gleich zum Du übergegangen, wodurch die Atmosphäre noch gemütlicher wurde. Bei einem Kaffe saßen wir dann zu viert auf der Terrasse. Sogar Kind1 hat ganz wohlerzogen „Hallo“ gesagt, kurz mitgelauscht, bevor er mit seinem Kumpel zum Fußballspielen abgedampft ist. So hatten wir Erwachsenen Zeit die wichtigsten Eckdaten auszutauschen. Die Hebamme ist den Mutterpass durchgegangen und hat uns noch auf wichtige Punkte hingewiesen.

Zum Einen, dass ich bei der Einlieferung ins Krankenhaus unbedingt meine Medikamentenunverträglichkeiten erwähnen soll. Zum Anderen, hat sie dem werdenen Papa das Problem mit dem Rhesusfaktor genau erklärt. (er rollt noch immer mit den Augen wenn ich mit dem Thema anfange :D)
Anschließend konnte ich dann meine Fragen loswerden, die mich aktuell bewegen aber auch, wieviele Patientinnen die Hebamme denn gleichzeitig betreut. So haben wir dann auch erfahren, dass unsere Hebamme 20 Jahre im Krankenhaus auf der Entbindungsstation gearbeitet hat, in dem unser Nachwuchs zur Welt kommen soll und sich nun aber nur noch um Mamas und Babys zu Hause kümmert.
Nach einer ratzfatz vergangenen Stunde, ist die Nachsorge-Hebamme in ihr wohlverdientes Wochenende aufgebrochen. Wir waren nämlich nicht der einzige Termin an diesem Samstag vormittag. Sie war bereits bei 2 stillenden Mamis bevor sie zu uns gekommen ist.
Es ist ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass wir mit Little-L gerade zu Beginn zu Hause nicht alleine gelassen werden.  Jemanden Erfahrenen an unserer Seite zu haben, an den wir uns mit Fragen und Probleme auch außerhalb von Praxisöffnungszeiten wenden können ist sehr beruhigend.

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