Woche 23: Wie ist dein Name, Fremder?

In den vergangen Wochen haben wir uns mehrmals die Frage gestellt, welcher der richtige Name für unseren Nachwuchs ist. Eine Frage, die nicht wirklich einfach zu beantworten war, zumindest bei uns nicht. Wir konnten uns nicht wirklich entscheiden und mal eben am Frühstückstisch, zwischen Einkaufsliste und To-do-Planung für´s Wochenende, sollte auch keine Entscheidung getroffen werden. Schließlich verantworten wir, ein Leben lang, unseren geistigen Erguss.

dein Name

Der Name für ein Kind, unser Kind, soll einprägsam sein, nicht alltäglich, wenig Spielraum für Fehlinterpretationen liefern und vor allem zu dem Kind passen. Außerdem soll er uns beiden gefallen und dem Kind natürlich später auch 🙂 Nichts ist schlimmer als ein Kind, dass seinen Namen „bescheiden“ findet. Wir haben uns daher an Ostern dazu entschieden eine Liste zu machen, jeder für sich versteht sich, und an Pfingsten dann die Entscheidung zu treffen. Da wir nicht wissen, ob Männlein oder Weiblein im Oktober das Licht der Welt erblickt, mussten wir sowohl einen Jungen als auch einen Mädchennamen finden. Tja, gestern war es dann soweit. Pfingsten, Liste, Namen, Entscheidung. Keine 3 Minuten hat es gedauert 😀 😀 und das inkl. Argumentationszeit. Im Nachhinein frag ich mich für was wir den ganzen Aufwand getrieben haben, wenn es dann doch so einfach war.

Wir haben also einen Namen für einen Jungen und für ein Mädchen und nein, ich werde sie nicht preisgeben. Das kann jetzt auch noch bis zur Geburt warten 🙂

Mittlerweile wurde auch die Woche 23 eingeläutet. Der werdenden Mama geht es super. Weder die Schwerpunktverlagerung noch ein ausgeprägtes Zahnfleischbluten ist zu merken. Oft kann es ja sein, dass Frauen durch die Verlagerung des Schwerpunkts etwas tolpatschig wirken. Auch eine Überempfindlichkeit des Zanhfleisches ist oft zu merken. Das trifft aber bei uns (zumindest bislang) nicht zu. Ab und an drückt Little-L auf die Blase oder vorne gegen die Bauchdecke. Deutlich spürbar für meine Frau aber optisch noch nicht wirklich zu sehen. Rein rechnerisch sollten wir bald die 500 Gramm erreicht haben und eine Größe von ca. 29 Zentimeter. Das ist vergleichbar mit einem Sellerie laut Vergleichstabelle. Ab der 23. Woche wäre der Fötus, dank der modernen Medizin, zu 85% überlebensfähig. Keiner wünscht sich sowas, aber die Zahl 85 hat schon ein wenig was beruhigendes.

Langsam aber sicher werden wir uns um den ganzen Behörden-/Schreibkram kümmern müssen. Vieles davon macht man zwar erst nach der Geburt, vorbereiten und ausfüllen kann man aber einen Großteil schon während der Schwangerschaft. Ich bin schon fleißig am recherchieren und werde dazu auch einen gesonderten Beitrag veröffentlichen.

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